
Mehr als 80% der weltweiten Handelsgüter werden auf Schiffen transportiert. Mit diesen Gütern gehen jährlich zwischen 3 und 5 Milliarden Tonnen Ballastwasser auf die Reise um die Welt.
Ballastwasser ist in der modernen Schifffahrt ein essentieller Bestandteil des sicheren und effizienten Betriebs eines Schiffes. Neben der gewünschten Stabilität und Balance für ein Schiff, birgt Ballastwasser jedoch auch ernste Bedrohungen für Umwelt, Ökonomie und Gesundheit.
Tausende unterschiedliche Spezies reisen in unbehandeltem Ballastwasser um die Welt und haben teils verheerende Auswirkungen auf die Umwelt. Sie stellen eine ernste Gefährdung lokaler Ökosysteme dar und bedrohen sogar die Gesundheit der Menschen. Die verursachten Schäden sind in der Regel nicht reversibel. Die Freigabe dieser invasiven Spezies in fremde Umgebungen durch Ballastwasser aus Schiffen wurde als eine der vier größten Umweltbedrohungen identifiziert.
Im Jahr 2004 brachte die IMO eine internationale Konvention zur Kontrolle und zum Management von Ballastwasser und Sedimenten auf den Weg, die in den kommenden Jahren schrittweise Anforderungen zur Behandlung von Ballastwasser einführt und regelt.
Grundlegend gibt es für das Ballastwasser Management zwei verschiedene Methoden: den Austausch von Ballastwasser auf See oder die Aufbereitung an Bord. Da der Austausch von Ballastwasser auf See (Ballast Water Exchange Standard (D-1)) aber nur begrenzt effizient ist und die Schiffssicherheit und den Schiffsbetrieb beeinträchtigen kann, gilt dieser Standard lediglich als Übergangslösung.
Laut IMO-Resolution muss von 2009 bis 2016 und darüber hinaus die Aufbereitung an Bord erfolgen, d.h. der sog. Ballast Water Performance Standard (D-2) muss erfüllt werden, und zwar in Abhängigkeit der Ballastwasserkapazität und des Baujahres eines Schiffes.
Bereits heute schon bietet Ihnen das OceanGuardTM Ballastwasser Management System ein sehr sicheres und effizientes Aufbereitungsverfahren für verschiedene Schiffsgrößen an Bord an.
